LinkedIn-Netzwerk erweitern: In 3 einfachen Schritten zu mehr Followern
Ein Trick, der zwei Minuten dauert, ein Profil, das Besucher zum Folgen bringt, und ein System, das jede Woche neue Kontakte liefert. Schritt für Schritt erklärt.
by Dealsky
01.09.2026

Wer dir auf LinkedIn antwortet, hat vorher dein Profil angeschaut. Und dort entscheidet eine Zahl mit, ob er dir vertraut: deine Follower. In diesem Artikel bekommst du eine einfache Anleitung, wie du dein Netzwerk Schritt für Schritt vergrößerst. Kein Vorwissen nötig, kein täglicher Aufwand. Schritt 1 dauert zwei Minuten, Schritt 2 eine Viertelstunde, und Schritt 3 läuft danach von allein.
Warum dein Netzwerk wichtiger ist, als du denkst
Stell dir vor, ein Interessent bekommt deine Nachricht und klickt auf dein Profil. Er sieht 80 Follower. Oder er sieht 3.000. Beim zweiten Profil denkt er automatisch: Diese Person kennt sich aus, der kann ich zuhören. Genau das ist der erste Effekt, um den es geht.
Der zweite Effekt betrifft deine Beiträge, und der ist mindestens genauso wichtig. Je mehr passende Leute dir folgen, desto mehr sehen deine Posts. Ein Beitrag, den 3.000 Follower im Feed haben, bekommt mehr Likes und Kommentare als derselbe Beitrag bei 80. Und genau diese Reaktionen wertet LinkedIn als Signal, den Beitrag noch weiter auszuspielen, auch an Leute, die dir gar nicht folgen. Mehr Netzwerk heißt also mehr Reichweite pro Post, mehr Engagement und am Ende leichtere Verkäufe, weil dein Angebot direkt bei den richtigen Leuten landet. Ein großes Netzwerk ist kein Schmuck, sondern Vorarbeit für alles, was du auf LinkedIn tust.
Schritt 1: Zeig deine Kontakte als Follower an (2 Minuten)
Auf LinkedIn gibt es zwei Zahlen: Kontakte und Follower. Bei den Kontakten hört LinkedIn öffentlich bei "500+" auf, egal ob du 600 oder 6.000 hast. Die Followerzahl dagegen wird immer genau angezeigt. Und jetzt der Trick: Du kannst LinkedIn so einstellen, dass "Folgen" der Hauptbutton auf deinem Profil ist. Sobald du das machst, zählen alle deine bisherigen Kontakte als Follower, und die echte Zahl steht groß auf deinem Profil.
So geht's: Klick oben rechts auf dein Profilbild, dann auf Einstellungen und Datenschutz. Wähl links Sichtbarkeit, dann den Punkt Follower. Dort stellst du ein, dass Folgen die primäre Aktion ist. Fertig. Ab jetzt folgt dir außerdem jeder automatisch, der dir eine Vernetzungsanfrage schickt, auch wenn du sie ablehnst.
Schritt 2: Bring dein Profil auf Stand (15 Minuten)
Bevor du neue Leute auf dein Profil holst, muss es überzeugen. Denk dabei an eine Landingpage: Jemand kommt neugierig rein und soll mit einer Aktion wieder rausgehen, nämlich dir folgen. Drei Dinge reichen dafür.
Erstens das Foto. Gut beleuchtet, Schultern aufwärts, freundlicher Blick, am besten von jemandem fotografiert, der das kann. Kein Urlaubsbild, kein Selfie.
Zweitens das Banner, also das große Bild hinter deinem Foto. Nimm keins aus der LinkedIn-Vorlagensammlung, das sieht jeder hundertmal. Und mach keine Werbetafel daraus. Ein sauber gestaltetes Bild, das in einem Satz zeigt, wofür du stehst, reicht völlig.
Drittens der Info-Text. Der handelt nicht von dir, sondern von den Leuten, die ihn lesen. Schreib in den ersten zwei Sätzen, wem du hilfst und womit. Danach kurz, wie du das machst. Und ganz unten ein Link, wo es weitergeht, zum Beispiel zu deiner Website oder einem Termin-Link.
Schritt 3: Lass Vernetzungsanfragen automatisch laufen
LinkedIn erlaubt dir rund 150 Vernetzungsanfragen pro Woche. Die meisten schicken davon zehn, weil sie es einfach vergessen. Wer die 150 jede Woche ausschöpft, hat nach einem Jahr Tausende neue Kontakte, und dank Schritt 1 zählen alle als Follower.
Damit du das nicht von Hand machen musst, übernimmt Dealsky diesen Teil. Du legst einmal fest, wen du erreichen willst, also zum Beispiel Geschäftsführer aus deiner Branche oder, noch besser, Leute, die gerade zu deinen Themen posten und kommentieren. Dealsky sucht diese Kontakte, verschickt die Anfragen automatisch, verteilt über die Woche, und hält dabei die LinkedIn-Limits von selbst ein. Dein Account bleibt sicher, weil jedes Profil eine feste IP-Adresse aus deinem Land bekommt und die Limits nicht überschritten werden können.
Die einfache Rechnung: 150 Anfragen pro Woche, davon werden 30 bis 50 Prozent angenommen. Das sind 45 bis 75 neue Kontakte, jede Woche, ohne dass du dafür etwas tust. Im Monat ein paar Hundert, im Jahr ein paar Tausend. Und jeder davon sieht ab sofort deine Beiträge.
Noch ein Tipp: Schick die Anfrage ohne Begleittext. Klingt komisch, funktioniert aber oft besser, weil die Leute neugierig werden, warum du dich vernetzen willst. Die persönliche Nachricht kommt dann, sobald jemand angenommen hat. Bei Dealsky schreibt die KI diese erste Nachricht für jeden Kontakt einzeln, mit Bezug auf sein Profil und seine Beiträge.
Deine Checkliste für diese Woche
Heute: Folgen als Hauptbutton einstellen, zwei Minuten. Morgen: Foto, Banner und Info-Text überarbeiten, eine Viertelstunde. Diese Woche: Zielgruppe festlegen und die erste Vernetzungskampagne starten. Ab dann musst du nur noch eines tun: die Antworten beantworten, die reinkommen.
Wie viele Vernetzungsanfragen sind auf LinkedIn pro Woche erlaubt?
Rund 150 pro Woche und Account. Wer mehr verschickt, riskiert eine Einschränkung. Dealsky kennt dieses Limit und verteilt die Anfragen so, dass du es voll nutzt, ohne es zu überschreiten.
Ist automatisiertes Vernetzen auf LinkedIn sicher?
Ja, solange das Tool die Limits einhält und dein Account nicht ständig von anderen Orten aus eingeloggt wird. Dealsky nutzt pro Account eine feste IP-Adresse aus deinem Land und hält die Wochenlimits automatisch ein. Was LinkedIn genau prüft und wie du eine Sperre vermeidest, erklären wir in einem eigenen Artikel.
Soll ich eine Nachricht zur Vernetzungsanfrage schreiben?
Meistens nicht. Anfragen ohne Text werden oft häufiger angenommen, weil sie nicht nach Verkaufsgespräch klingen. Schreib die persönliche Nachricht lieber nach der Annahme, dann hast du mehr Platz und der Kontakt ist schon offen für dich.
